Rationelles Abbruchkonzept sorgte für den fristgerechten Einbau von Kaufhaus-Rolltreppen

In Neuwied/Rhein wurde der ehemalige Kaufhof entkernt und zu einem modernen zeitgemäßen Zentrum für Erlebniskauf umgestaltet. An den auszuführenden Arbeiten war die Hermann Schützeichel GmbH aus Straßenhaus/Westerwald aufgrund des rationellen und kostengünstigen Abbruchkonzeptes maßgeblich mitbeteiligt.

Neben drei Deckenöffnungen von etwa 9 x 3 Metern sollten hier 13 weitere Deckendurchbrüche von etwa 3 x 2 Metern sowie 6 Wandöffnungen von etwa 3 x 2 Metern erschütterungsfrei mit Diamantwerkzeugen hergestellt wurden.

Die anspruchvollste Aufgabe hierbei war das Schneiden von drei großen übereinanderliegenden Deckenöffnungen zum Einbau gegenläufiger Rolltreppen. Das Vorhandensein von jeweils drei großen Unterzügen mit 4,70 Meter Länge und 95cm Höhe verhinderte den großflächigen Abbau der Deckenfelder. So wurden nach dem Unterfangen des obersten Deckenfeldes und der Unterzüge zuerst die Bereiche zwischen den innerhalb der Fläche verlaufenden Unterzügen mit einem 30 kW-Elekrofugenschneider und Wandsäge in jeweils 24 transportfähige Teile zerschnitten. Aus statischen Gründen war ein Abtransport mit Gabelstapler wegen der zu hohen punktuellen Deckenbelastung nicht möglich. Um den Abbruch dennoch kostengünstig zu realisieren und größere Betonteile abheben zu können, baute die Hermann Schützeichel GmbH eigens einen überdimensionalen 5 Meter langen und 4 Meter hohen verfahrbaren Portalkran. Hiermit konnten die Betonteile angehoben und in den seitwärtigen Bereich zum Abtransport verlagert werden.

Nach dem Schneiden der Deckenfläche wurden die jetzt freiliegenden Unterzüge entfernt. Diese waren in die vorhandenen vertikalen Gebäudestützen eingebunden und an diesen Stellen zusätzlich verstärkt. Die mittleren, nur 40 cm breiten, aber bis 95 cm hohen Unterzugspartien wurden mit der Wandsäge durch Einstechen mit Trennscheiben bis 2,20 m Durchmesser abgetrennt bzw. mit Bohrkronen abgebohrt. Anschließend wurden die 1,50m langen und 1 Meter breiten Verstärkungen mit dem Diamantseil von den Gebäudestützen vertikal abgetrennt und die etwa 4 Tonnen schweren Betonteile mit dem Portalkran weggehoben.

Das Herstellen der Deckenöffnungen in den zwei darunterliegenden Etagen erfolgte nach dem gleichen Arbeitsplan, sodaß der vorhergesehene Termin für den Einbau der Rolltreppen eingehalten werden konnte.Die weiteren noch auszuführenden Wandöffnungen waren ,,Routine" arbeit und wurden ebenfalls zur Zufriedenheit des Kunden fristgerecht beendet.


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